Es gibt viele Projekte, doch nur wenige erreichen nachhaltig einen Status. Warum ist das so? Sind Förderprogramme verschwendet oder notwendig? Inwieweit können bestehende Unternehmen davon profitieren?
Wer glaubt, es gäbe keine erfolgreichen Projekte, die als Förderung begannen, möge sich bisherige Projekte in ihrer jetzigen Form anschauen:
LOS, autopolki.pl oder z.B. Hauptsache Schule.
Der ESF wird über siebenjährige Programmzyklen verwaltet. Strategie und Haushalt des ESF werden zwischen den EU-Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und der EU-Kommission ausgehandelt. In der Strategie werden die Ziele der ESF-Finanzierung festgelegt, die teilweise oder vollständig mit denen der anderen Strukturfinanzierungsmittel übereinstimmen. Der gegenwärtige ESF-Finanzierungszyklus hat folgende Ziele:
- Das Ziel der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigung dient der Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Investitionsstandorte.
- Das Ziel der Konvergenz dient der Förderung von Wachstum und Beschäftigung in den am wenigsten entwickelten Regionen. Für dieses Ziel werden mehr als 80 % der Finanzierungsmittel des ESF eingesetzt.
Insgesamt 10% des ESF-Etats fallen auf diese Fördermaßnahmen.

Natürlich gibt es spaßige, Menschen verbindende Programme – und das ist in Anbetracht der Tatsache vieler Katastrophen, Krisen und Konkurse wahrscheinlich auch nicht ganz verkehrt.
Andererseits sind auch in unserem Kulturkreis Probleme vorhanden wie AD(H)S, Teilleistungsschwächen, Burn-Out, Pandemien, virale Infekte und weitere, die jedem durch Medien bekannt gemacht wurden. Doch die mangelnde Politisierung der deutschen Bevölkerung ist keine Luxus-Krankheit, sondern vielmehr ein Gewaltpotenzial enthaltendes Dilemma. Viele Proteste, Diskussionen und Demonstrationen könnten starke Effekte evozieren, wenn sie nicht durch die allzu schnelle Berichterstattung der modernen Medien schon am Folgetag durch andere Nachrichten abgelöst würden. Wer verfolgt denn noch die Wahlen in Ägypten, obwohl doch der Tahrir-Platz der meist erwähnte Ort dieses Jahres war. So existieren auch zahlreiche regionale Themen, die im Dialog verbessernd diskutiert werden könnten. Was nach dem ESF kommt, bleibt abzuwarten – die Hoffnung stirbt zuletzt und zuvor nimmt sie die halben Sachen mit.


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